Gestik - mehr als nur nettes Beiwerk?

Gestik, Hände

Hast Du schon mal probiert, ohne Körpersprache zu kommunizieren?  Nein? Geht nicht? 

Vielen wird jetzt vielleicht der bekannte Satz von Paul Watzlawick „Man kann nicht nicht kommunizieren“ einfallen.

Tatsächlich liegt es wortwörtlich auf oder in der Hand: Ohne Gestikulieren fällt uns das Reden und Präsentieren schwerer als mit. Und das nicht ohne Grund:

Gesten sind das Fenster zum Denken; wenn wir sprechen und dabei gestikulieren, haben Gesten eine zentrale Funktion: Sie stellen Zusammenhänge und Verweise her, die uns so nicht auf den ersten Blick bewusst sind. Unsere Hände geben unseren Gedanken wortwörtlich Form und helfen, unsere Gedanken verbal und nonverbal treffender auszudrücken und zu formulieren.

Die wissenschaftliche Erklärung liefern hierzu einige Studien: Die Gestik wird in den Hirnarealen gesteuert, die auch für die Lautsprache zuständig ist (McNeill 2005) und trägt damit auch zur Verarbeitung der Wortbedeutungen im Gehirn bei, was bei der Messung der Hirnstromsignale nachgewiesen werden konnte (Kelly, Kravitz, Hopkins 2004).

Gesten sind aus diesem Verständnis heraus also nicht nur nettes Beiwerk der verbalen Kommunikation. Es ist eher andersherum: Die Gestik führt uns und die Worte folgen! 

P.S.: In der Online-Präsentation merkt man übrigens auch, ob du gestikulierst oder nicht, auch wenn es nicht immer sichtbar ist. 

 

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